Politik & Wirtschaft | Bruchsal-Kraichgau wird Ort der "Open Innovation" und "Open Production"

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gelesen Politik & WirtschaftMittwoch, 07. Februar 2018

Bruchsal | Projekt „Digital Hub Bruchsal-Kraichgau“ macht das Rennen

Bruchsal-Kraichgau wird Ort der "Open Innovation" und "Open Production"

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05.02.2018 | Ministerin Hoffmeister-Kraut: „Mit den regionalen Digital Hubs gehen wir neue Wege, um die Digitalisierung in die Fläche des Landes zu tragen und Baden-Württemberg auch in der digitalisierten Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren“
 
 
Das Projekt „Digital Hub Bruchsal-Kraichgau“, das von der Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH als Konsortialführer verantwortet wird, ist am Montag (5. Februar) in Stuttgart beim „Digitalgipfel 2018 – Wirtschaft 4.0 BW“ des Wirtschaftsministeriums als eines der regionalen Digital Hubs vorgestellt worden, das vom Wirtschaftsministerium gefördert werden soll. Im Rahmen der branchenübergreifenden Digitalisierungsoffensive „Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg“ werden zehn regionale Digitalisierungszentren – „Digital Hubs“ – entstehen und vom Land mit insgesamt rund zehn Millionen Euro gefördert.
 
„Die Digitalisierung beginnt nicht erst, sondern wir stecken mittendrin. Sie prägt zunehmend unseren Alltag und unsere Wirtschaft. Wir können uns gegen sie wehren und werden abgehängt – oder wir nutzen ihre Chancen und stehen weiter auf der Gewinnerseite. Die Welt wartet nicht auf uns. Unser klarer Anspruch ist es aber, Baden-Württemberg auch in der digitalisierten Zukunft als führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort zu positionieren“, sagte Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
 
Die Digital Hubs sollten Drehscheiben für digitale Innovationen und die digitale Transformation in den Regionen Baden-Württembergs sein, hob die Ministerin hervor. Die Digitalisierung sei insbesondere auch eine Frage zukünftiger Geschäftsmodelle der Unternehmen im Land. Zur deren Entwicklung biete die Zusammenarbeit von bestehenden Unternehmen und Start-ups großes Potential. Die Digital Hubs seien daher als Ideen-, Experimentier- und Kollaborationsräume zu verstehen, in denen unterschiedlichste Kompetenzen, Disziplinen, Ideen, Technologien und Kreativität aufeinandertreffen.


 
Durch Kooperation, Vernetzung und Austausch sollen digitale Innovationen in der gesamten Fläche des Landes vorangebracht werden. Darüber hinaus sollen die Digital Hubs als erste Anlaufstelle kleine und mittelständische Unternehmen beim Einstieg in Digitalisierungsvorhaben unterstützen. Träger der Digital Hubs ist jeweils ein Konsortium, an dem sich u. a. Städte, Landkreise und Gemeinden, Kammern, Verbände, Hochschulen, Unternehmen und Start-ups beteiligen können. Die ausgewählten Hub-Konsortien sollen nun zügig ihre Förderanträge ausarbeiten, um die Hubs rasch an den Start zu bringen.
 
Hoffmeister-Kraut: „Die regionalen Digital Hubs sollen als Teilchenbeschleuniger digitaler Innovationen wirken. Baden-Württemberg war immer stark, weil es in der Fläche stark war. Uns zeichnet aus, dass wir nicht nur wenige wirtschaftliche Kraftzentren haben, sondern dass starke und international erfolgreiche Mittelständler auch und gerade im ländlichen Raum zu Hause sind. Das soll auch im digitalen Zeitalter so bleiben.“
 
Der Digital Hub Bruchsal-Kraichgau wird Ort der „Open Innovation“ und „Open Production“, wo Digitalisierung anfassbar wird. Ideen, Technologien, Maschinen, Wissen und Erfahrungen sollen geteilt und für neue Produkte genutzt werden. So soll in einem kreativen Umfeld mit innovativen Räumen das Prinzip des
„Sharing“ erstmals in der Region Bruchsal-Kraichgau auch im Produktionsumfeld gelebt werden. An dem Hub-Konsortium sind neben der Regionale Wirtschaftsförderung Bruchsal GmbH u. a. die Handwerkskammer Karlsruhe, das KIT und die Stadt Bruchsal beteiligt.
 
Die Förderung der regionalen Digital Hubs erfolgt in einem zweistufigen Verfahren. In der ersten Stufe wurden diejenigen Konzepte ausgewählt und beim Digitalgipfel vorgestellt, die eine Förderung des Wirtschaftsministeriums erhalten werden. Danach sollen die erforderlichen Anträge rasch ausgearbeitet werden, damit auf der Grundlage die Förderung bewilligt werden kann. Die maximale Fördersumme je Hub beträgt 1 Million Euro für einen Dreijahreszeitraum.
   
Weitere Informationen:
Die Digitalisierung ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt der Landesregierung. Dazu hat sie eine Investitionsoffensive gestartet: Rund eine Milliarde Euro werden in dieser Legislaturperiode in die Digitalisierung investiert, rund die Hälfte davon fließt in den Ausbau der digitalen Infrastruktur. Erstmals werden alle Vorhaben auch unter dem Dach des Digitalisierungsministeriums koordiniert und gebündelt. Mit „digital@bw“ wurde im Sommer 2017 die erste, landesweite und ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie vorgestellt. In den kommenden zwei Jahren werden dazu rund 70 ganz konkrete Projekte mit einem Volumen von 265 Millionen Euro umgesetzt, um Baden-Württemberg als Leitregion des Digitalen Wandels in Europa zu verankern.
Schwerpunkte von „digital@bw“ sind die Bereiche Intelligente Mobilität der Zukunft, digitale Start-Ups, Wirtschaft 4.0, Bildung und Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung, digitale Gesundheitsanwendungen sowie digitale Zukunftskommunen und Verwaltung 4.0. Dazu kommen die Querschnittsbereiche Forschung, Entwicklung und Innovation, Nachhaltigkeit und Energiewende, Datensicherheit, Datenschutz und Verbraucherschutz.

Bilder: Digitalgipfel 2018 & Ministerin Hoffmeister-Kraut (adt)



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