no comment – Der WILLI-Kommentar

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Der noComment-Kommentar
Karlsruhe kämpft um einen neuen Slogan. Die Bürger beteiligten sich mit immer neuen Vorschlägen. Jedermann und Jedefrau als Marketingstratege auf der Suche nach dem ultimativen Kick, der die Stadt verkaufen soll. Jetzt gibts ein Ergebnis: In „Karlsruhe breit gefächert“ sieht die Mehrheit der BNN-Leser Karlsruhe gut repräsentiert.


Was der Slogan für Karlsruhe mit der EM-Niederlage gegen Italien zu tun hat

Das Urteil über Gefallen oder Nicht-Gefallen entspringt einer spontanen Reaktion und ist nicht immer zu begründen. Müssen Kritiker auch nicht. Bei Dingen, von denen viele glauben mitreden zu können, spricht man dann gerne von „Geschmacksache“. Das macht nämlich fehlenden Sachverstand entbehrlich. Bei Kunst, Musik , Farbe und Kreation wird das gerne bemüht. Wenn man allerdings die Vorschläge der Bürger gelesen hat, die uns die BNN präsentierte, verschlägt es einem mitunter die Sprache. Manches war an Peinlichkeit nicht zu unterbieten.

Da waren die Verantwortlichen gut beraten zuerst eine Analyse von Fachleuten vornehmen zu lassen, um wenigstens den Ist-Zustand, den Zweck der Übung, das Ziel, die Stärken zu suchen. Wenn nun diejenigen, die sich intensiv damit beschäftigt haben eine Lösung präsentieren, die nicht allen gefällt, dann wird man von den Stammtisch-Realitäten eingeholt. Und dort wirds bekanntlich politisch. Und wo es politisch wird, gerät der Verstand oft ins Abseits. Jetzt braucht es Mehrheiten. Am besten die der Schwarmintelligenz.

Für mich jedenfalls hat „breit gefächert“ ähnliche Bedeutungslosigkeit wie „für Speis und Trank ist gesorgt“, „Gute Unterhaltung für Jung und Alt“, oder „Gute Stimmung rund um die Uhr“. Karlsruhe, die Stadt, die hat, was alle haben. Ein Fächer Buntes! Da muss man sich wirklich aus dem Koma fächeln.

Nun hat ja Deutschland bei der EM gegen Italien verloren. Und wer ist schuld? Der Trainer. Die Aufstellung war nämlich falsch. Im Spiel gegen die Niederlande war sie richtig, obwohl eigentlich auch falsch.  Seine Entscheidung war das Ergebnis der Kenntnis der gegnerischen und eigenen Stärken und Schwächen. Daraus hat er seine Aufstellung gezimmert. Wer, wenn nicht der Trainer, der alle Informationen hat, soll die Entscheidungen treffen? Herr Biedermann aus Hagsfeld? Herr Jedermann aus Weingarten?

Nach dem Prinzip der Mitwirkung aller wären wohl auch bei Fußballspielen künftig die Bürger zu fragen. Überhaupt könnte man doch immer und überall Hinz und Kunz fragen. Auch wie das Rathaus gestrichen wird, welche Bilder im Museum hängen, wie die Ampelschaltung gesteuert wird, über das Tempo in der Stadt, die Eintrittspreise im Schwimmbad, wie die Operation durchgeführt wird, wie der Lehrer seinen Unterricht macht. Mal ehrlich: wozu für  Fachleute Geld ausgeben, wo es die Intelligenz der Massen für alles gibt?

In der Diskussion um den „richtigen“ oder „falschen“ Slogan stellt sich dennoch die Frage nach den Kosten. Die Arbeit rund um den Slogan könnte das Geld wert sein. Er muss sich nur durchsetzen.

Da hatten die Karlsruher ohne Not viel vor, leider ist dieses Mal nichts dah.. äh... ne, da ist er ja wieder, der alte Slogan. Und der war doch eigentlich gut. Witzig, locker, entspannt. Wer souverän damit umgeht steht dazu. Verballhornung gibts sowieso für alles. Und eines war er allemal: unverwechselbar mit einem Blick nach vorn gerichtet.

Wie einfach und sinnvoll könnte man die Honorierung zu aller Zufriedenheit regeln. Sowohl für den Slogan, wie für die Fußballer. Man bezahlt die Leistung angemessen aber nicht zu üppig und setzt ein Erfolgshonorar im Falle der Verwendung oder Sieges obendrauf. Dann hätten beide Seiten ein gutes Gefühl. Und der Ansporn ist für die Kicker wie für die Kreativen gleich groß. Dann hätte es vielleicht nur die Hälfte gekostet, dafür ein paar Euro mehr, wenn der Slogan verwendet, also das Spiel gewonnen wird. Und da zahlt man doch auch viel lieber.


U. Konrad
Ach ja, hier mein Vorschlag, wenn schon die Schwärme entscheiden:
Karlsruhe – die Stadt zum schwärmen


Eingestellt am 25.07.2012



Mitdiskutieren / bisher 1 Kommentar

Gast: Heiner (vor 27 Monaten)

Antworten

Wenn man anfängt zu lesen und nicht stockt, dann zeugt das von
einer interessanten "Schreibe".
Jourmalismus-vielleicht nicht für jedermann, aber für ganz viele.
Willi, will i.
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