no comment – Der WILLI-Kommentar

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Der noComment-Kommentar
Führerschein für Stammtisch-Helden. Geschichte für ‘Wir sind das Volk‘

Die meisten Stammtischbrüder erzählen nicht, was sie wissen, sondern was sie gehört haben. Meist von einem
anderen Stammtischbruder. Seltener „Schwester“. Lassen Sie sich einfach nicht drauf ein. Widersprechen Sie. Er (selten sie) lügt. Das können Sie behaupten. Rein statistisch.

Diese Stammtischbrüder, die eigentlich einen Stammtisch-Führerschein bräuchten (wie passend), sind im richtigen Leben meist Hampelmänner (selten Hampelfrauen), wollen Ihnen erzählen, dass sie wüssten, was Sache ist. Die sind meist lauter als alle anderen. Sie bekommen meist Zustimmung durch Kopfnicken der Zuhörer, bevor ihr Satz fertig ist (achten Sie mal drauf): „Ich sage euch, wenn wir das Land erst mal….“  ….. und Beifall. Wetten?) Die Zuhörer interessiert gar nicht, was die sagen. Die nicken einfach, weil es irgendwie so wissend klingt, so richtig, so recht(s).

Aber die lügen. Meistens. Oder verdrehen oder sagen nur die Hälfte. Oder plappern nach, was der Meister (seltener Meisterin) vorgelabert hat. Arbeitslose sind bei denen schon immer mit dem Mercedes zum Arbeitsamt gefahren, Harz 4  abholen. Flüchtlinge nehmen ihnen auch den Arbeitsplatz und die Wohnung weg. Bekommen mehr Rente als sie. Kindergeld. Zuschüsse. Gegrillte Hähnchen. Kuren. Urlaube finanziert. Alles gelogen. Und wenn, dann sind das die wenigen Ausnahmen, oder Leistungsbetrüger (ja die gibt es auch bei Ausländern),  weshalb es aber nicht richtiger wird. Jede Nation hat ihren Hoeneß, Beckenbauer oder Maschmeyer.  

Die Wurzeln der guten Deutschen, also der „Wir sind das Volk-Deutschen“, liegen natürlich bei Goethe und Schiller. Manche schreiben auch Göhte. Schiller schaffen sie meist. Bei Rembrandt, (Der Mann mit dem Stahlhelm) geht die Fantasie manchmal durch und der Maler heißt auch schon mal Rebmann, wie der ehemalige Generalbundesanwalt.

Der Geist und die Kultur von der sie beseelt sind, ist das Christentum (seltener Christinnentum), und die Abendländische Kultur (auch falsch, aber klingt gut). Unsere Könige waren die Großen Karls, die Starken Auguste, gerne auch ein Alter Fritz. Typen, Vorbilder. Jeder Deutsche ein kleiner Großer. Wer solche Vorbilder hat, der hat Ansprüche. An Anstand und Würde. Der geht nicht mit Leggings zum Einkaufen. Der trägt Faconschnitt. Der weiß, dass Frauen ihre Herdprämie verdient haben. Bildung, Anstand, Respekt, Fleiß und Ehrlichkeit sind Trump!  

Lassen Sie sich in Ihrer Kneipe nicht erzählen, dass Deutsche weniger klauen (natürlich nur die echten, also die ganz echten in vierter Generation mit Ahnenpass. Haben Sie doch hoffentlich?). Es stimmt nicht. Ihr deutscher Polizist kann Ihnen Zahlen geben, die beweisen, dass Deutsche genau so viel klauen wie Ausländer, (aber der lügt ja auch. Wie die Presse. Und natürlich die Wissenschaftler. Die Politiker sowieso). Wahr ist nur, was ihr Stammtischführer sagt… und Franz Beckenbauer (s.o.), äh …. ne, der ja auch nicht.

Es lügen eigentlich alle, die etwas anderes sagen, als das, was Sie hören wollen.
Merken Sie eigentlich: Sie wollen angelogen werden! Sie wollen nicht die Wahrheit hören.

Die wenigstens sind alt genug um sich daran zu erinnern, als man schon einmal Sündenböcke gebraucht hat. Die nannte man „Juden“ (von denen gibt’s seitdem nicht mehr so viele). Und die GeRechten, die Guten, das Volk, nannte man „Nationalsozialisten“. Die nannten ihr Land „Deutsches Reich“. Und das Ergebnis ihrer geplanten tausendjährigen Erfolgsgeschichte nannte man nach 12 Jahren „Untergang“ (das wäre dann so um 2028). In Bruchsal war es am 1. März 1945. Lassen Sie es sich doch von den wenigen Zeitzeugen erzählen, wie sich das anfühlt belogen zu werden, mitzumachen und am Ende abgestraft zu werden.

Die Auferstehung in Freiheit, die wir erleben dürfen heißt „Deutschland“. Leben in Einigkeit und Recht und Freiheit.

Vergessen Sie das nicht, wenn Sie in ihrer Kirche über Nächstenliebe nachdenken. Zündeln Sie nicht mit den Kerzen. Ihr Gott ist einer für Alle. Oder Sie sind nicht sein Volk.

U. Konrad
(Wv. 2028)

Eingestellt am 27.12.2016



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