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Namibia Projekt

Mit kleinen Schritten zu einem besseren Leben

VORGESCHICHTE: Die Bruchsalerin Susanne Schäfer ist zur Zeit in Namibia um vor Ort ein Projekt mit dem Namen "SCA-Environment 2011" zu unterstützen. Sehr beachtenswert ist, dass sich dortige Schulkinder im Rahmen des Projektes zusammengetan haben, um mit kleinen Einzelprojekten Schritt um Schritt die Lebenssituation der Menschen vor Ort zu verbessern. Die mittlerweile zur Freundin gewordene Projektinitiatorin Lily aus Namibia, berichtet nachstehend ein wenig über die Projekt-Arbeit und die bisherigen Aktivitäten.



Lily: UBUNTU, das heist  "zurück geben". Mit UBUNTU gibt man an die Erde und denen es schlechter geht, etwas zurück. Eine Danksagung ohne etwas zu erwarten)

So haben wir letztes Jahr der Spitzkoppe Schule geholfen. Es ging weiter zum Etosha National Park wo wir Steine weiss gestrichen haben und die Namen und Kilometer information aufgemalt haben um Touristen und Besuchern das Navigieren zu erleichtern.

Wir waren in Northern Africa wo wir einer alten Dame mit zwei Enkelkindern geholfen haben einen Graal (Gehege) für ihr Vieh zu bauen, um sie vor Löwen zu schützen. Auch dieses Jahr werden wir dort ein Gehege bauen.  

Unser gemeinsames aktuelles Projekt ist nun in der Etosha , wo wir das Camp in dem wir als Project - Mitarbeiter wohnen auf Vordermann bringen, damit wir sicher schlafen können. Wir  wollen eine Tränke für die Tiere anlegen, die wir mit einer Solarpumpe ausstatten. So erreichen sie das Wasser sicher und fallen nicht in den Brunnen und ertrinken.

Lieben Gruss
Lily



Als Landfunker davon erfuhr, haben wir Susanne Schäfer gebeten, uns über die Fortschitte direkt aus Namibia zu berichten. Susanne Schäfer sendet uns seither über den Landfunker-iPhone-Kanal regelmäßig Bilder und Infos, die wir zeitnah einstellen.

Das Stadtmagazin WILLI wird in einer der nächsten Ausgaben ebenfalls darüber erzählen. Wir wünschen viel Erfolg und berichten weiter über das Abenteuer Namibia und die Menschen aus unserer Region, die dabei sind.

Susanne Schäfers Tagesberichte direkt aus Namibia an Landfunker-Leser
(Der neueste Bericht ist immer oben)


Samstag, 21. Mai 2011

Liebes Willi Team,

seit heute Morgen bin ich wieder zu Hause. Das Projekt in Namibia begleiten zu dürfen war ein ganz großes und berührendes Erlebnis.
Ich habe viele tolle Bilder und noch mehr zu erzählen. Im Landfunker habe ich gelesen, dass Ihr plant, in einer der nächsten Willi-Ausgaben einen Bericht zu bringen. Das würde mich natürlich freuen und ich könnte im August, wenn ich wieder nach Namibia fliegen, 25 Willi's für die Kinder, die Lehrer und natürlich für Lily mitnehmen.

Auf keinen Fall möchte ich es versäumen, Euch herzlich zu danken. Dafür, dass Ihr unser Projekt mit Eurer Berichterstattung für viele Interessierte zugänglich gemacht habt. Der Direktor der SCA hat uns jeden Tag verfolgt, viele Eltern der Schüler und wie ich erfahren habe auch viele Freunde und auch Lily, die ja im Hauptberuf Reiseleiterin in Namibia ist und in den letzten Wochen allen Kunden von der Berichterstattung im Landfunker erzählt hat.

Und natürlich dafür, dass Ihr die tollen Shirts gespendet habt. Wir wurden auf unserer Reise oft darauf angesprochen, wer Willi ist - es waren auch etliche deutsche Touristen dabei, die wir unterwegs getroffen haben. (Auf den Bildern konntet ihr ja sehen, dass die Shirts täglich mit Stolz getragen wurden).

Es war oft gar nicht einfach, im Busch Verbindung zu kriegen. Manchmal bin ich ewig im Camp herumgelaufen, den Arm weit nach oben gestreckt, um einen Punkt zu finden, an dem ich einen Hauch von Verbindung bekommen habe - und wenn ich das "Glück" hatte, den PC in Shaynes Büro benutzen zu können, während die anderen sich im Pool von der Arbeit erholt haben, dauerte es machmal bis zu 2 Stunden, bis die Bilder hochgeladen und versendet waren. Aber es hat mir viel Spaß gemacht und die Kinder waren immer ganz aufgeregt, wenn ich ihnen berichten konnte, dass wieder ein neuer Bericht oder Foto veröffentlicht wurde.

DANKI DANKI DANKI (das ist Afrikaans und bedeutet wie man sich vorstellen kann Danke) von allen Beteiligten

Liebe Grüße
Susanne


Sonntag, 22. Mai 2011












Hier kommen die letzten Fotos aus Namibia. Unser diesjähriges Projekt ist beendet, es war ein voller Erfolg.
Alle Arbeiten wurden zeitgerecht fertiggestellt, die Kinder haben gezeigt, dass sie Zupacken und im Team arbeiten können. Alle sind müde aber zufrieden. Und sie haben gelernt, wenn sie die Lebensbedingungen ihrer Heimat verbessern wollen, müssen sie alle mithelfen.
Eine wichtige Lehre.

Unser Projekt für nächstes Jahr steht auch schon fest. Ein Wasserloch im Etosha-Nationalpark muß dringend ausgebessert werden, damit die Tiere gefahrlos trinken können.
Hoffentlich bekommen wir genug Geld aus Spenden zusammen, damit auch dieses Projekt verwirklicht werden kann.

Es gibt noch viel zu tun in Namibia. Wir haben wieder einmal festgestellt, wie schön dieses Land ist und wieviel von seiner deutschen Vergangenheit noch zu spüren ist. Aber als erstes sorgen wir jetzt dafür, dass die Lehrerin Adolfine und ihre Schüler nicht mehr auf sandgefüllten Säcken schlafen müssen, sondern richtige Betten und Decken bekommen. Das ist unsere Herzensangelegenheit.

Herzliche Grüße
Susanne, Gisela und Kunibert




Freitag, 20. Mai 2011



Wir hatten heute ein Erlebnis, das uns ganz tief im Herzen berührt hat. Mitten im Busch,  ganz weit weg von aller Zivilisation, hat eine Lehrerin vor 3 Jahren eine Schule für arme Kinder der Umgebung gegründet. Für unglaubliche 2.50 Euro im Monat leben inzwischen 15 Kinder zwischen 2 und 15 Jahren bei ihr. Werden betreut und unterrichtet und von Adolfina liebevoll umsorgt. Schlafen tun alle gemeinsam in einer Hütte auf Maismehl Säcken. Wir hatten buntstifte und andere Überraschungen dabei. Hier wird wirklich Hilfe gebraucht.
Wir wollen Adolfina in ihrer Arbeit in Zukunft unterstützen. Bei aller Armut war spürbar,  dass es den Kindern hier gut geht und dass sie geliebt werden. Wir sind tief berührt und dankbar für dieses Erlebnis.



Donnerstag, 19. Mai 2011



Hallo Willi Land.
Unser letztes Projekt hier im Norden Namibias ist die Instandsetzung und Vergrößerung eines Krals auf einer großen Rinderfarm. Der Farmer hatte immer wieder Probleme mit Löwen die allein in diesem Jahr 7 Rinder gerissen haben. Um sein Vieh und auch die Löwen zu schützen,  die sonst vom Farmer abgeschossen würden sind wir heute dabei, den alten Zaun abzubauen,  neue Pfosten zu setzen und schließlich den neuen Kral  wieder mit Holz zu verstärken. Eine Knochenarbeit in praller  Sonne, umgeben von 525 Rindern und Ziegen. Spaß machts trotzdem.
Für uns ist es leider der letzte Tag. Lily wird Euch vom Abschluss des Projekts berichten. War toll, dass ihr uns begleitet habt. Ein letztes Lekerdag aus Namibia von Susanne Gisela und Kunibert.



Montag, 16. Mai 2011





Heute haben wir schon viel gearbeitet. Da musste ja noch unbedingt unser Camp sicher gegen Elefanten und Löwen gemacht werden - das ist zu 3/4 geschafft.
Ausserdem haben Gisela und ich das Camp von Steinen befreit und natürlich müssen wir alle etwas essen.
Das heisst hier, Feuer machen - gestern im Dunkeln, das Essen bei Taschenlampenlicht vorbereiten und in einem riesigen Eisentopf kochen lassen. Hat aber viel Spass gemacht.

Und wir hatten viel zu viel gekocht. Darüber freuten sich heute die Kinder eines naheliegenden Dorfes, die wir mit einer Extramahlzeit überrascht haben.
Jetzt haben sich die Kinder eine kleine Erholungspause verdient und planschen im Pool des Okakuejo Restcamps, nur 5 km von unserem entfernt.
Und wir? Ja wir sitzen hier im Buero von Shayne, dem Chiefgamewarden, der uns bei unserem Projekt begleitet.



Wir hatten wieder 'tierischen' Besuch - heute Nachmittag hat sich eine Zebrakobra aufs Gelände verirrt.
Ziemlich gross - etwas 1.50m - und vor allem sehr giftig.
Shayne hat sie zum Glück entdeckt, eingefangen und aus dem Camp gebracht.
Ausserdem spazierte eine Leopardenschildkroete am Zaun entlang - auch ziemlich gross aber harmlos.

Unsere Arbeit im Camp ist so gut wie abgeschlossen.
Morgen fahren wir weiter zum 2. Project.
Wir werden bei einem Loewencamp an westlichen Rand der Etoshapfanne einen Kral um eine Besiedlung ziehen, damit die Menschen, die dort leben,
sicher vor den Löwen sind - und die Loewen sicher vor den Menschen. Sollten sie naemlich irgendwann jemanden angreifen, werden sie erschossen.



Heute schreibt Euch die 17jährige Allyscia. Sie träumt davon, Journalistin zu werden und ist glücklich über diese einmalige Gelegenheit , einen Bericht für den Landfunker zu schreiben:

Dear Reader,
My name is Allyscia Nangolo and I am from Namibia, Swakopmund. Thats in Arfica - the smile of the world.
Wouldn"t be it wonderful to drop everzthing and jet of to Africa, Namibia _ the Land of the brave, sunshine and the wildlive, the ocean and of course the wonderful people. Namibian people bring vividly to life the citz, the beach and the bush and introdruce you to the most gorges and amazing heroes  that down under has to offer.
Why not Namibia? Namiba is filled with exotic beauty and wildlife. No place you would find like Namibia. With it"s unique structure and diverse culture and historical buildings. And Namibia is filled with riches like a diamond in a ruff.
Namibia is the heart of Africa from the coastal lines to the south and from south to the northern part of the country.

Thank you for the opportunity to write  the article and to sponsor us. I am really very happy about that.
Why not Namiba for a trip. Its a lifetime opporunity!
Allyscia Nangolo

Heute Nacht hatten wir Besuch von einem Wissenschaflter, der seltene Eulenarten (Zwergohreneulen und Perlkauze) fangen sollte, um sie zu beringen. Das war vielleicht aufregend. Zumal er sehr erfolgreich war und tatsächlich 4  Vögel gefangen hat und uns an seiner Arbeit teilhaben liess.



Sonntag, 15. Mai 2011




Heute Nacht hat ein Löwe  mehrere Stunden  immer wieder  laut gebrüllt. Er muss ganz in der Nähe gewesen sein. Und unser Zaun war noch nicht  ganz fertig. Komisches Gefühl. Seit heute Mittag sind wir endlich sicher. Unsere Shirts waren nach 2 Tagen Arbeit im Busch ganz schön  dreckig - Monique hat sich erbarmt und alle gewaschen. Toll  - vielen dank. Und der KSC hats geschafft!  was für ein Lekerdag. 
Grüße aus Namibia Susanne, Gisela, Kunibert und Lily


Mittwoch, 11. Mai 2011





Unser Abenteuer beginnt. Lily, die Initiatorin des sca environment 2011 Projekts holt uns ab um nach Swakopmund zu fahren. Mit dabei ist der erste Schüler Gerson und natürlich die Linzertorte im Pizza Karton für Lily. Made with love in Bruchsal.



Dienstag, 10. Mai 2011:



Unsere erste Station ist Windhoek die Hauptstadt Namibias. Die zwei Damen gehören zum stolzen Stamm der Herero. Fürs Stadtmagazin WILLI ließen sie sich gerne fotografieren. Morgen gehts weiter nach Swakopmund. Dort treffen wir die Kinder unseres Projekts. Lekerdag.



Montag 9. Mai



Abreise nach Namibia. Wir sind viel zu früh am Flughafen. Gepäck ist aufgegeben. Air Namibia unterstützt uns mit freigepäck. Schließlich haben wir RuckSäcke und shirts für 16 Schüler, 2 Lehrer, Lily und uns dabei. Wir - Susanne, Kunibert und Gisela (v.l.) - sind total gespannt auf das, was uns in Namibia erwartet. Wir melden uns morgen aus Windhoek. Tschüß bis bald.

Eingestellt am 12.05.2011




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